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Abwasser besteht nicht nur aus dem benutzten Wasser im Haushalt. Auch
Regenwasser in städtischen Gebieten, welches in die Kanalisation fließt, ist
Abwasser. Regenwasser kann viele Schadstoffe beinhalten, da es in der
Atmosphäre befindliche Staubteilchen einfängt und auch Dächer und andere
Oberflächen „reinigt“ und anschließend wieder verdampft.
Natürlich kommt noch Abwasser aus der Industrie hinzu, welches oftmals von
den Betrieben selbst vorgereinigt werden muss, da sich oftmals zu viele
Fremdstoffe wie Öl darin befinden. Das Abwasservolumen aus Haushalten geht
seit Jahren zurück, da Haushaltsgeräte immer effektiver mit Wasser umgehen,
das heißt sie benötigen weniger Wasser, aber auch der Umgang mit Wasser hat
sich aus Umweltschutz- und Kostengründen bei den Verbrauchern geändert.
Für viele Städte ist dies sogar ein Problem, da die Kanalisation nun verstärkt
gereinigt werden muss, was früher automatisch das Abwasser getan hat. Die
Abwasserentsorgung ist also oftmals komplizierter, als es zunächst den
Anschein hat.
Abwasser besteht aus Wasser, in dem sich Zehrstoffe, Nährstoffe, Schadstoffe
und Störstoffe befinden. Zehrstoffe sind biologisch abbaubare Stoffe aus
Fäkalien wie Zucker und Harnsäure. Sie werden deshalb so genannt, weil sie
durch Reaktion mit dem Wasser den Sauerstoff verbrauchen bzw. zehren.
Nährstoffe im Abwasser können beispielsweise Stickstoff und Phosphor sein.
Sie dienen der Ernährung von Lebewesen wie Pflanzen, aber auch Bakterien.
Schadstoffe sind reichlich in Abwässern zu finden, wie Viren, Bakterien, aber
auch Schwermetalle oder andere giftige Substanzen. Störstoffe sind Sand, Fette
und Öle, Salze aber auch Toilettenpapier. Die Abwasserentsorgung muss also
immer sachgerecht erfolgen, da die Umwelt sonst unnötig belastet wird.
Die typische Abwasserentsorgung ist die Reinigung in städtischen Kläranlagen.
Dort wird das Wasser dreistufig behandelt, nämlich mechanisch, biologisch und
chemisch. In der mechanischen Stufe werden die Fremdstoffe gefiltert, in der
biologischen werden Kleinstlebewesen eingesetzt, um organische und
anorganische Verbindungen umzuwandeln und in der chemischen Reinigung
werden die letzten Teilchen abgelöst oder oxidiert, so dass das gereinigte
Wasser wieder in das Leitungsnetz eingespeist werden kann.
Abwasser besteht nicht nur aus dem benutzten Wasser im Haushalt. Auch
Regenwasser in städtischen Gebieten, welches in die Kanalisation fließt, ist
Abwasser. Regenwasser kann viele Schadstoffe beinhalten, da es in der
Atmosphäre befindliche Staubteilchen einfängt und auch Dächer und andere
Oberflächen „reinigt“ und anschließend wieder verdampft.
Natürlich kommt noch Abwasser aus der Industrie hinzu, welches oftmals von
den Betrieben selbst vorgereinigt werden muss, da sich oftmals zu viele
Fremdstoffe wie Öl darin befinden. Das Abwasservolumen aus Haushalten geht
seit Jahren zurück, da Haushaltsgeräte immer effektiver mit Wasser umgehen,
das heißt sie benötigen weniger Wasser, aber auch der Umgang mit Wasser hat
sich aus Umweltschutz- und Kostengründen bei den Verbrauchern geändert.
Für viele Städte ist dies sogar ein Problem, da die Kanalisation nun verstärkt
gereinigt werden muss, was früher automatisch das Abwasser getan hat. Die
Abwasserentsorgung ist also oftmals komplizierter, als es zunächst den
Anschein hat.
Abwasser besteht aus Wasser, in dem sich Zehrstoffe, Nährstoffe, Schadstoffe
und Störstoffe befinden. Zehrstoffe sind biologisch abbaubare Stoffe aus
Fäkalien wie Zucker und Harnsäure. Sie werden deshalb so genannt, weil sie
durch Reaktion mit dem Wasser den Sauerstoff verbrauchen bzw. zehren.
Nährstoffe im Abwasser können beispielsweise Stickstoff und Phosphor sein.
Sie dienen der Ernährung von Lebewesen wie Pflanzen, aber auch Bakterien.
Schadstoffe sind reichlich in Abwässern zu finden, wie Viren, Bakterien, aber
auch Schwermetalle oder andere giftige Substanzen. Störstoffe sind Sand, Fette
und Öle, Salze aber auch Toilettenpapier. Die Abwasserentsorgung muss also
immer sachgerecht erfolgen, da die Umwelt sonst unnötig belastet wird.
Die typische Abwasserentsorgung ist die Reinigung in städtischen Kläranlagen.
Dort wird das Wasser dreistufig behandelt, nämlich mechanisch, biologisch und
chemisch. In der mechanischen Stufe werden die Fremdstoffe gefiltert, in der
biologischen werden Kleinstlebewesen eingesetzt, um organische und
anorganische Verbindungen umzuwandeln und in der chemischen Reinigung
werden die letzten Teilchen abgelöst oder oxidiert, so dass das gereinigte
Wasser wieder in das Leitungsnetz eingespeist werden kann.